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Ernährung Pt. I – Ein Anfang

Lange habe ich überlegt ob ich das Thema Ernährung hier ausführlicher auf dem Blog aufgreife. Schließlich ist das Feld einfach riesig und ich keine Ernährungsexpertin. Dennoch habe ich mich seit geraumer Zeit immer mehr damit beschäftigt, was ich in meinen Körper “packe”. Bekanntlicht heißt es ja: du bist, was du isst. Und das Ernährung sich entscheidend auf den Körper, den Geist und unsere Emotionen auswirken kann, ist ja schon länger bewiesen. Wer kennt es nicht, das “hangry”-Gefühl wenn man mal wieder nichts zu Essen in der Nähe hat und dann schlechte Laune bekommt?

Vielleicht haben einige jetzt den ultimativen Essensguide erwartet, jedoch muss ich euch diesbezüglich leider enttäuschen. Denn ich habe zum Teil selber noch nicht die absolut richtige Ernährungsweise für mich gefunden. Seit einer Woche habe ich begonnen meine Lebensmittel zu listen um eine Übersicht darüber zu bekommen was mir welche Nährstoffe gibt. Denn viel zu oft habe ich mich schlapp gefühlt, schnell wieder hungrig oder auch mal Appetitlos.

Bereits nach fünf Tagen ist mir aufgefallen, dass ich deutlich zu wenig Eiweiß zu mir nehme. Wobei ich eigentlich gerne Eier, Haferflocken, Vollkornprodukte, Bohnen etc. esse. Aber anscheinend nicht ausreichend genug für den Verbrauch, den ich durch mein Training habe. Und mein Wasserhaushalt musste auch mal bewusster geführt werden (dazu dann auch bald genaueres).

Ich glaube ich hatte immer schon ein bewusstes Gefühl für Essen und Ernährung. Zu hause wurde immer frisch gekocht und es gab vorzügliches Essen (danke, Mama!). Die erste Zeit nach meinem Auszug von zu Hause, war ich gar nicht so motiviert selber zu kochen. Wie es so ist, man ist bequem und dann ist es doch mal schnell ein Fertiggericht. Oder in meinem Fall viel griechischen Joghurt mit Obst.

Mittlerweile habe ich die meisten Fertiggerichte komplett von meinem Essensplan gestrichen, der Joghurt ist geblieben. “Plan” klingt an dieser Stelle vielleicht auch übertrieben, denn ich plane mein Essen nicht vor oder koche am Wochenende vor. Dafür renne ich aber auch sicherlich einmal mehr in den Supermarkt als andere. Hinzu kam, dass ich bisher nur einen winzigen Kühlschrank besaß und Stauraum gleich gegen Null ging. Seit wenigen Tagen gibt es einen zweiten, größeren Kühlschrank in dem man nun endlich einen größeren Einkauf verstauen kann.

Warum aber mit Ernährung beschäftigen? Ich bin der festen Überzeugung, dass mit dem richtigen Essen auch die richtige Energie in den Körper kommt und dies sich wiederum in der eigenen Effizienz widerspiegelt. Eine gesunde Ernährung ist mir dabei wichtig. Ich würde sagen 70% der Zeit schaffe ich es, mich gesund zu ernähren. Die anderen 30% will ich nicht als schlecht bezeichnen, sondern viel mehr als eine erweiterte Lebensqualität. Ich möchte nie das Gefühl haben ich verzichte auf etwas, dass ich wirklich will. Ich liebe Nudeln, Pizza, ein Glas Wein und Chips. Natürlich nicht jeden Tag, weil ich darauf auch nicht jeden Tag Lust habe. Aber überkommt es mich mal, so will ich es essen können.

In den kommenden Wochen werde ich immer ergänzende Posts zum Thema Ernährung mit euch teilen. Dabei geht es in erste Linie darum, eine Freude an einer ausgewogenen Ernährung zu finden, sich nichts zu verbieten wenn man es wirklich will und einfach den eigenen Körper besser verstehen lernen. Dies soll keine Anleitung werden, damit werden wir tagtäglich und überall schon genug überschüttet. Aber es soll helfen zu verstehen, dass Essen kein Feind ist, sondern etwas ganz wundervolles. Und ja, es gibt immer Vorzüge und Nachteile. Auch diese werde ich mit euch teilen. Ich glaube einfach die Vorstellung von Essen hat sich über die letzten Jahre extrem gewandelt und stetig kommen neue Erkenntnisse hinzu. Da ist es einfach schwer, einen “richtigen” Weg zu finden – wenn es diesen überhaupt gibt.

Hinterlasst gerne Kommentare zu weiteren Themen in Sachen Ernährung, die euch interessieren. Ich habe schon einige vorbereitet, kann diese aber noch stetig erweitern.

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